Lüneburger Eisenwerk: Erste Interessensbekundungen seitens potentieller Investoren

Lüneburg, 28. November 2017. Die Investorensuche für die insolvente Lüneburger Eisenwerk GmbH ist in den vergangenen Tagen erfolgreich angelaufen. Die Unternehmensberater von hww wurden vom vorläufigen Insolvenzverwalter Dr. Malte Köster von der Kanzlei WILLMERKÖSTER mit der Durchführung eines strukturierten Investorenprozess beauftragt.

Dr. Köster hat den Investorenprozess eingeleitet, um eine langfristige und stabile Fortführung des Unternehmens zu ermöglichen. Auf diesem Weg soll das beste Ergebnis für die Arbeitnehmer und die Gläubiger erzielt werden.

Potentielle Investoren aus dem In- und Ausland wurden von dem Expertenteam um hww-Partner Burkhard Jung bereits identifiziert und angesprochen. Interessenten haben in den kommenden Wochen die Möglichkeit, Zahlen und Daten der Gießerei detailliert zu prüfen, bevor sie ein Gesamtkonzept inklusive Übernahmeangebot erstellen und einreichen können. Bis Ende Januar 2018 sollen die Investoren verbindliche Angebote abgeben. Der Geschäftsbetrieb läuft unterdessen vollumfänglich weiter. „In den vergangenen Tagen haben wir bereits mit verschiedenen Investoren gesprochen, die ein grundsätzliches Interesse an der Übernahme des Lüneburger Eisenwerks bekundet haben“, berichtet Werner Warthorst, Geschäftsführer der hww Unternehmensberater GmbH.

Das Lüneburger Eisenwerk ist spezialisiert auf hochwertige Gussprodukte für den Maschinen- und Werkzeugbau sowie für Pumpen und Kompressoren. Monatlich werden in der Gießerei rund 900 Tonnen Material verarbeitet. Der Jahresumsatz lag zuletzt bei rund 20 Mio. Euro. Aktuell sind in der Gießerei 137 festangestellte Mitarbeiter beschäftigt.

Transaktionsbegleitung des Verkäufers (hww Unternehmensberater GmbH): Burkhard Jung (Partner), Werner Warthorst (Geschäftsführer), Nicolas Knop (Manager), Andrei Angold (Consultant)